Articles (Deutsch)

Quo vadis commodities sector?

THE MATTERHORN INTERVIEW – APRIL 2013: Munich Conference

“Where is the commodities sector heading?”

At the occasion of CM Equity’s 10th resource conference at the Munich stock exchange, financial journalist Lars Schall conducted on behalf of Matterhorn Asset Management some interviews that focused on the commodities sector, in particular on the difficulties faced by mining share companies in both gold and silver, as the plunge in prices continues to take a toll on that industry.

By Lars Schall

Interviewees in the below video:

  • Robert Willis, Managing Director Research at CM Equity in London;
  • Peter Boehringer, Asset Manager (PBVV Vermögensberatung), writer, and co-founder of the German Precious Metals Society;
  • Andreas Becker, Managing Partner at German Mining Networks, GMN;
  • Ralph Malisch, writer at “Smart Investor” magazine.

 

[German language] Lars Schall also spoke with Fidel Helmer, capital market expert at Hauck & Aufhäuser Privatbankiers.

 

link to pesentations of the two resource companies that have participated in the conference (Energy Earth PCL and Monument Mining LTD):

http://www.ressourcenkonferenz.de/download-bereich/praesentationen.

Warum Gold ausbrechen wird

Written July 18th, 2012 by
Categories: Articles (Deutsch)

All the king’s horses and all the king’s men
Could never hold gold down, Amen!

von Egon von Greyerz – July 2012

Warum Gold ausbrechen wird

Intervention, Manipulation, Unterdrückung

Wir haben eine Gold-Intervention, -Manipulation und -Unterdrückung durch Regierungen, Banken und Hedge-Fonds. Wir haben einen Papier-Markt in Gold, der ungefähr 100 Mal größer ist als der physische Markt, was diese Marktinterventionen erleichtert.

Die Regierungen mögen Gold nicht, da es ihre betrügerischen Handlungen bei der Zerstörung des Werts von Papiergeld durch Drucken unbegrenzter Mengen davon enthüllt. Die Medien verstehen Gold nicht. Das Finanz-TV verspottet Gold und selbst die angesehensten Zeitungen, wie die FT, wissen nicht zu schätzen, dass Gold Geld ist.

Doch trotz aller Widrigkeiten, auf die Gold in den letzten 12 Jahren gestoßen ist, ist das gelbe Metall noch immer um mehr als das Sechsfache seit 1999 gestiegen. Und selbst mit der großen Investment-Nachfrage, die wir in den letzten Jahren gesehen haben, sind nur 1% der weltweiten finanziellen Vermögenswerte in Gold.

Warum also wird Gold wahrscheinlich in den nächsten Wochen ausbrechen? Nach einem starken Aufstieg Ende August 2011 hatten wir eine Korrektur / Konsolidierung für fast 11 Monate. Während dieser Zeit hat sich jeder einzelne wesentliche Faktor der Weltwirtschaft verschlechtert. Die Länder der Eurozone befinden sich in einem kompletten Chaos und können sich nie mehr erholen. Die britische Wirtschaft ist in einem schrecklichen Zustand, aber sie haben einfach nur Glück, dass sie Geld drucken können, was die Länder der Eurozone nicht tun können. Dasselbe ist der Fall mit den USA. Verbindlichkeiten werden mit einer exponentiellen Rate erhöht und es gibt keinen Versuch des Staates, das Ausgeben des Geldes zu stoppen, das das Land gar nicht hat. Die Gesamtschulden und Zahlungsverpflichtungen nähern sich in den USA $ 500 Billionen. Dazu gehören ungedeckten Verbindlichkeiten und Derivate. Letztere werden wahrscheinlich wertlos werden, wenn die
Gegenpartei ausfällt, was sehr wahrscheinlich der Fall sein wird. Die meisten wirtschaftlichen Zahlen in den USA haben sich verschlechtert. Die USA haben das Glück, dass die ganze Konzentration auf Europa gerichtet ist, aber das wird sich bald ändern.

Japan hat massive Schulden und die Wirtschaft ist extrem schwach. Und China wird mit seiner großen Kredit-Explosion auch stark darunter leiden, wenn die ganze Welt den Kauf ihrer Waren einstellt.

Deus ex Machina & Die dunklen Jahre

Wie ich geschrieben habe, könnte leider nur eine Deus ex Machina (EVG-Artikel vom Dezember 2011) die Welt retten, und das ist ein unwahrscheinliches Ereignis. Die Regierungen werden weiterhin die einzige Methode, die sie kennen (mit dem Segen der Ökonomen wie Paul Krugman und Martin Wolf), anwenden, und das ist die Ausstellung unbegrenzter Mengen an wertlosem Papier, das sie Geld nennen. Das ist natürlich keine Lösung, sondern dem Ganze nur die Krone aufsetzend. Aber dies ist der einzige Weg, mit dem die Regierungen glauben, ihre Wähler besänftigen zu können. Doch trotz der Handreichungen in den meisten europäischen Ländern sind die Regierungen bei jeder Wahl von ihren Bevölkerungen rausgeschmissen, die von ihren Führern gewohnt sind, dass sie sich um sie von Wiege bis zur Bahre Die freie Marktwirtschaft existiert nicht mehr, sondern hat sich in eine sozialistische Monstrosität, die auf Papier gründet, verwandelt. Wir sind auf dem Weg zu
“The Dark Years Are Here”< /a>, wie ich im Jahre 2009 schrieb.

Bonanza

Eine konzertierte (EZB, FED, IWF usw.) Gelddruck-Bonanza dürfte 2012 beginnen. Dies wird zum Kollabieren aller Währungen führen. Kollabierende Währungen werden zu einer hyperinflationären Depression führen. Aber viele Vermögenswerte, vor allem diejenigen, die von der Kreditblase aufgepumpt wurden, werden deflationär reagieren. Dazu gehören Aktien, Immobilien und Anleihen sowie Verbindlichkeiten, die alle in einer massiven Blase seit mindestens vier Jahrzehnten gewesen sind. Gold wird einer der größten Nutznießer sein.

Das Misstrauen in Regierungen

Gold wird auch aufwerten, weil es ein absolutes Misstrauen in die Fähigkeit der Regierungen zum Regieren gibt. Je mehr Regierungen scheitern, desto mehr werden sie das System und die Bürger kontrollieren wollen, und desto mehr Regulierung werden sie einführen. Es gibt auch Misstrauen ins das Finanzsystem. Lehman, MF Global, PFG und andere sind nur der Anfang eines seriellen Zusammenbruch von Banken und Finanzhäusern.

Es gibt auch Misstrauen in ein System, das Geld druckt und dessen Begünstigte in erster Linie Banker und das Finanzsystem sind. Banker und Banken versagen weiterhin und werden weiterhin für jedes Mal, wenn sie scheitern, belohnt. Kein Banker wird jemals wegen verlorener Milliarden, für die letztlich der Steuerzahler aufkommen muss, bestraft werden.

Es gibt ein Misstrauen in ein Finanzsystem, das die meisten Finanzinstrumente zu Gunsten der Manipulatoren manipuliert, sei es Libor, Credit Default Swaps andere Derivate, Aktien, Gold / Silber, Gold- / Silber-Bestände usw.

Konsequenzen

Das Finanzsystem ist in seinem Kern morsch und bankrotte Regierungen haben keine Chance, es zu retten. Aber sie können und werden die Schmerzen und Leiden für die Welt durch noch mehr Schuldenmachen, das nie mit normalem Geld zurückgezahlt werden kann. Dies garantiert die “letzte oder totale Katastrophe des beteiligten Währungssystems” (von Mises).

Es gibt keinen Präzedenzfall in der Geschichte für das, was uns bevorsteht. Alle Krisen oder Zusammenbrüche in der Geschichte haben sich auf ein Land oder eine Region beschränkt. Dieses Mal jedoch sehen wir alle wichtigen Volkswirtschaften in Schulden und Dekadenz ertrinken, ohne dass es eine Deus ex Machina gäbe, um sie zu retten.

Für eine Welt, die daran gewöhnt ist, dass Regierungen jedes Mal gedrucktes Geld verteilen, wenn es eine Notwendigkeit gibt, stehen wir im Begriff, einen schrecklichen Schock zu bekommen. Die Arbeitslosigkeit liegt bereits bei 25% in vielen Ländern (USA: 23%), mit einer Jugendarbeitslosigkeit in vielen Gegenden bei 50%. Dies wird noch viel schlimmer werden. Aber dieses Mal wird es keine Regierungshandreichungen geben. Das System der sozialen Sicherheit wird unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen und so wird es auch dem Rentensystem ergehen. Die meisten Pensionspläne sind weltweit nicht mehr existent, nicht finanzierte oder massiv unterfinanziert. Nur sehr wenige Menschen werden in der Lage sein, auf eine Rente angewiesen zu sein, und was immer ausbezahlt wird, wird wertlos sein wegen Hyperinflation. Die sozialen und menschlichen Folgen davon werden horrende und sehr langlebige sein.

Gold

Für die relativ wenigen privilegierten Personen, die viel Besitz zu schützen haben, wird Gold einer der wenigen Vermögenswerte sein, der seine Kaufkraft erhalten und die Zerstörung des Papiergeldes spiegeln wird. Aber denken Sie daran, dass Gold in physischer Form und außerhalb des Bankensystems gehalten und gelagert werden muss.

Gold ist von 255 $ im Jahr 1999 auf $ 1.823 im Jahr 2011 gestiegen(monthly closing high)


Klicken Sie auf das Diagramm zu vergrößern, klicken Sie erneut zu schließen
Diese 8%-Korrektur auf Dollar-Basis im Monatsabschluss ist winzig im Vergleich zum 615 %-igen Anstieg. In den meisten anderen Währungen beträgt die Korrektur nur rund 3%. Die kleine Konsolidierung in Gold wird wahrscheinlich bald enden. Der nächste Schritt könnte explosiv sein und Gold auf $ 3.500 bis $ 5.000 in den nächsten 12-18 Monaten bringen. Mein langfristiges Ziel, das vor einigen Jahren setzte, ist, dass Gold wahrscheinlich 10.000 Euro innerhalb der nächsten 3-4 Jahre erreichen könnte.
(Ich drückte diese Ansichten in einem Interview mit Eric King von King World News am 15. Juli 2012) aus.
Egon von Greyerz

GOLD – WELCHE KORREKTUR?

Written May 12th, 2012 by
Categories: Articles (Deutsch)
Gold – what correction? | Übersetzung – Lars Schall
Die Edelmetall-Märkte haben sich nunmehr seit 7 Monaten seitwärts bewegt. Keine Investoren mögen Korrekturen, aber in allen Hausse-Märkten wird es immer wieder Phasen geben, da sich der Kurs korrigiert. Einige dieser Bewegungen sind größer als im Jahr 2008, als der Goldpreis auf Dollar-Basis um 34% von $1.032 auf $681 korrigierte. Silber, das stets volatiler ist, korrigierte 2008 um 60%.

Die Korrektur, in Dollar ausgedrückt, ist bisher 17% beim Gold und in Silber 42%. In Euro ist Gold nur um 10% nach unten gegangen. Wenn wir uns die langfristigen Charts von Gold anschauen, die im Jahr 1999 beginnen, sehen diese Korrekturen wie kleine Wackler am oberen Rand des Charts aus. Deshalb ist die Korrektur beim Gold in diesem großen Bullenmarkt völlig unbedeutend und absolut nichts, um das man sich zu bekümmern hätte.

Korrektur – Blase! Welche Blase?
Volatiler, aber eine Blase?
Der physische Edelmetalle-Markt ist noch immer sehr stark, die Schweizer Raffinerien arbeiten rund um die Uhr und die Zentralbanken auf der ganzen Welt kaufen weiterhin. Die chinesischen Importe sind in diesem Jahr bislang um bis das 6-fache gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Verkäufe, die wir derzeitig erleben, finden vor allem im Gold-Papier-Markt statt. Dies sind kurzfristige Spekulanten im Edelmetalle-Markt, die raus sind aus ihren Positionen. Wir sahen das gleiche während der Korrektur von 2008, als Gold fiel, da viele Anleger Positionen in allen Anlageklassen liquidierten. Der wirkliche Gold-Markt bleibt also weiterhin sehr stark, und an einem gewissen Punkt wird der Papier-Goldmarkt als das bloßgestellt werden, was er ist: wertloses Papier ohne Golddeckung.
Ich kann verstehen, dass Investoren, die in den Goldmarkt im Bereich von $ 1.600 bis $ 1.900 eingetreten sind, sich bei diesen Niveaus nicht ganz wohl fühlen. Und selbst beim aktuellen Preis von $ 1.585 könnte es ein weiteres Abwärtsrisiko von $ 50 – $ 100 geben. Aber die obere Grenze dürfte in den nächsten Jahren voraussichtlich bei mehr als $ 10.000 liegen, wie ich seit vielen Jahren prognostizierte, und sie könnte noch viel höher sein, abhängig davon, wie schnell die Regierungen die Druckmaschinen laufen lassen.
Wie ich in meinem King World News-Interview gestern sagte, fallen alle Dominosteine so, wie bereits vorhergesagt worden ist, was unbegrenztes Gelddrucken erforderlich macht. In den letzten Tagen haben wir gerade gesehen, dass griechische und französische Wähler Sparprogramme verwarfen, und wir haben auch gesehen, dass wieder eine spanische Bank gerettet werden musste. All dies ist auf längere Sicht sehr bullisch für Gold und Silber.
Noch wichtiger ist, dass gestern ein sehr bedeutender Dominostein fiel, indem JP Morgan 2 Milliarden US-Dollar durch eine Derivate-Position verlor, die aufgebaut worden war, um ihr Portfolio abzusichern. JP Morgan kennt noch nicht einmal den genauen Umfang ihrer offenen Position, aber sie geben zu, dass ihre die Verluste noch viel größer sein könnten. (Kein Zweifel, der Scharlatan-Mitarbeiter, der diesen Betrag im Londoner Büro der Bank verlor, verdiente Millionen an Boni jedes Jahr genau durch für das Eingehen von Positionen, die sonst niemand verstand).
Ich habe Anleger seit mehr als einem Jahrzehnt gewarnt, dass die gegenwärtige $ 1 Billiarde plus (die Zahl von $ 700 Billionen ist unzutreffend) an ausstehenden Derivaten eine Zeitbombe kolossaler Größenordnung ist. Es ist steht unumstößlich fest, dass wir in den nächsten Jahren Verluste von Billionen sehen werden. Deshalb ist Vermögenssicherung so wichtig, und Anleger sollten nicht wegen einer relativ kleinen Korrektur der Preise für Edelmetalle besorgt sein. Die wichtigsten Investitionen, die Sie heute halten können, sind physisches Gold und Silber, die außerhalb des Bankensystems gelagert werden. Dies ist die einzige Investition, die Ihr Vermögen vor der Wert-Zerstörung der meisten Vermögenswerte einschließlich Papiergeld schützt und auch das Kontrahentenrisiko vermeidet. Investitionen innerhalb des Bankensystems werden immer mit großem Kontrahentenrisiko verbunden sein. Und da die meisten Banken massive toxische Kredit-Bilanzen und Billionen von Derivatpositionen ohne ausreichende Rückstellungen haben, ist das gesamte Finanzsystem heute äußerst fragil. Die Zentralbanken und Regierungen sind sich vollauf im Klaren darüber, dass es ohne das Drucken von Geld im Bereich von Billionen von Dollar – und eher im zigfachen Billionen-Bereich – unwahrscheinlich wäre, dass das Bankensystem überlebte.
Wenn Investoren also wegen dieser Korrektur bei Gold und Silber nervös sind, nehmen Sie meinen Rat: hören Sie auf, auf den Preis zu schauen, und fahren Sie in den Urlaub. Die wirtschaftlichen und sozialen Zustände werden sich bald noch weiter verschlimmern; drum genießen Sie die “guten Zeiten”, solange Sie noch können.
Egon von Greyerz

Schiff – Es wird eine Menge Schmerzen geben

Written April 9th, 2012 by
Categories: Articles (Deutsch)

Peter Schiff – Es wird eine Menge Schmerzen geben

MATTERHORN INTERVIEW April 2012 – Peter Schiff

Diesen Monat freuen wir uns sehr, Peter Schiff im Matterhorn Interview präsentieren zu können. Peter nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Bernanke geht, von dem er sagt, er sei entweder ein “Lügner oder ein Idiot … und schlimmer als Greenspan. ” Peter sieht auch einen Zusammenbruch des Dollars voraus und plädiert für eine Rückkehr zum Goldstandard.

 

Egon von Greyerz

 

“Es wird eine Menge Schmerzen geben”

 

Im MATTERHORN Interview diesen Monats spricht der US-amerikanischen Investment-Makler, Autor und Finanz-Kommentator Peter Schiff mit dem deutschen Journalisten Lars Schall über die gescheiterte Politik der US-Federal Reserve, die nicht-nachhaltige amerikanische Konsumenten-Wirtschaft; seine Erwartungen für den Goldpreis; und was er tun würde, wenn er die Deutsche Bundesbank anführte.

 

Von Lars Schall

 

Peter Schiff, geboren 1963, ist der Präsident und Chief Global Strategist von Euro Pacific Capital und CEO von Euro Pacific Precious Metals, LLC. Er begann seine Karriere als Investment-Berater bei Shearson Lehman Brothers, nachdem er seinen Abschluss in Finanz-und Rechnungswesen an der UC Berkeley im Jahr 1987 gemacht hatte. Er trat Euro Pacific im Jahr 1996 bei und dient als Präsident seit Januar 2000.

 

Er ist ein viel beachteter Makler, der von vielen führenden Finanz-Newslettern sowie viele großen Medien wie The Wall Street Journal, Barron ‘s, Forbes, The Financial Times, The New York Times, The Washington Post etc. zitiert wird und regelmäßig auf CNBC, CNN, Fox News, FBN und Bloomberg zu sehen ist.

 

Er ist Autor von fünf Büchern. Sein Bestseller “Crash Proof“ wurde im Februar 2007 veröffentlicht. In diesem Buch schrieb er, dass die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten grundlegend unzuverlässig sei, dass der Dollar viel von seinem Wert verlieren und der Markt abstürzen würde. Peter Schiff verwendet für seine Vorhersagen sein Verständnis von der Österreichischen Schule, einer Schule heterodoxen ökonomischen Denkens. (1) Sein neuestes Buch “The Real Crash” wird im Mai erscheinen. Sein regelmäßiger Kommentar zum Goldmarkt ist zu finden unter: http://goldscams.com/.

 

Herr Schiff, lassen Sie uns mit einem Witz beginnen: Die Finanzkrise ist vorbei. Guter Witz?

 

Peter Schiff: Ja, das ist ein guter Witz, denn die Krise ist noch lange nicht vorbei – vor allem nicht mit Ben Bernanke in der Verantwortung. Er ist ein sehr gefährlicher und sehr dummer Mensch.

 

Na ja, ich höre manchmal, dass er der größte Goldbug da draußen sei. (2)

 

Peter Schiff: Wer, Ben Bernanke?! (Lacht) Ich meine, wenn man den Goldpreis steigen lassen will, ist Ben Bernanke Ihr Mann. Er ist sehr gut darin. Aber er ist persönlich kein Goldbug, in dem Sinne, dass er Gold befürwortet.

 

Nein, trotzdem: wenn man es positiv aus einer Goldbug-Perspektive analysierte, was würden Sie dann zu Herrn Bernankes Politik sagen?

 

Peter Schiff: Disaster. Ich glaube, er ist der schlimmste Fed-Chef, den es je gab, er ist schlimmer noch als Alan Greenspan, was eine sehr schwierige Errungenschaft ist. Es gibt ein oder zwei Dinge, die schwer zu sagen sind, weil er entweder inkompetent ist, ein kompletter Idiot, oder er ist ein Lügner. Das sind die einzigen Möglichkeiten, die es gibt.

 

Er gab uns vor kurzem einige Vorträge. Er sagte, dass die niedrigen Zinsen der Fed im Greenspan-Zeitraum noch nicht einmal eine Rolle in der Immobilienblase spielten. Er sagte, das sei völlig unabhängig davon gewesen, und dass die niedrigen Zinsen nicht einmal in irgendeiner Weise zur Immobilienblase beigetragen hätten. Mit anderen Worten, Ben Bernanke sagte, dass Häuserpreise nicht von den Zinssätzen beeinflusst werden, was eine komplette Lüge ist.

 

Tatsächlich ist das spezifische Ziel von Ben Bernankes derzeitiger Politik der Null-Prozent-Zinsen und der quantitativen Lockerung, bei der die Fed Anleihen und Hypotheken aufkauft, die Zinsen zur Stützung des Immobilienmarktes niedriger zu halten. Das ist ein Eingeständnis der Fed, dass niedrige Zinsen die Häuserpreise höherhalten als sie es sonst wären. Also erkennt die Fed an, dass die Zinsen die Häuserpreise bestimmen können, und doch sagt die Fed, dass die Zinsen keinen Einfluss auf die Immobilienpreisewährend der Blase hatten – und das ist Unsinn: wenn es nicht die niedrigen Zinsen gegeben hätte, hätte es keine eine Immobilienblase gegeben.

 

Noch einmal, der Kerl ist entweder ein Idiot oder ein Lügner. Und es war ja nicht einmal so, dass die Zinsen eine Rolle gespielt haben, sondern das war der wichtigste Part. Wenn die Zinsen nie gesenkt worden wären, würden wir keine Immobilienblase gehabt haben. Das war der Treibstoff, der das Feuer am Brennen gehalten hat. Also der Kerl scheint völlig inkompetent zu sein. Es ist erstaunlich, dass er diese Position innehat.

 

Und er sagt auch, dass Fannie Mae und Freddie Mac keine Rolle spielten. Er lastet die gesamte Immobilien-Krise der Wall Street-Gier an, und das einzige, was er sagt, ist, dass die Regierung mehr Regulierung hätte haben müssen . Er hat nichts gelernt. Es ist das genaue Gegenteil. In der Tat leugnet Ben Bernanke ab, dass es eine Immobilienblase gäbe, selbst nachdem sie geplatzt war, während ich draußen über die Blase in 2002, 2003, 2004 redete.

 

Ich gab im Grunde ein Spielzug-für-Spielzug-Analyse, und ich sagte ausdrücklich, dass die Geldpolitik der Fed eine Immobilienblase aufblasen würde, und dass die Fed die Zinsen erhöhen müsse, um das zu stoppen – und indem sie so lange wartete, haben sie die Blase viel grösser werden lassen, und ich sprach darüber, was passieren würde, nachdem die Blase geplatzt sein würde. Der Kerl könnte möglicherweise diese Wirtschaft vernichten, denn er zerstört den Dollar.

 

Sie sehen, der Kollaps des Dollars kommen?

 

Peter Schiff: Ja.

 

Warum, aus welchen Gründen?

 

Peter Schiff: Schauen Sie, Ben Bernanke und die Fed werden weiter Geld drucken, um zu versuchen, dass die Amerikaner Geld ausgeben. Ben Bernanke sagte, dass das Problem mit der Wirtschaft darin besteht, dass die Amerikaner nicht Kredite aufnehmen und Geld ausgegeben wie vor der Krise. Nun, wo bekamen die Amerikaner das ganze Geld zum Leihen und Ausgeben her? Es kam von einer Immobilienblase.

 

Und es waren schlechte Ausgaben, es war falsch, es waren Schulden. Aber Ben Bernanke sagt, dass sich Amerika tiefer verschulden müsse, dass wir mehr ausgeben müssen, dass wir handeln müssen als gäbe es eine Immobilienblase, auch wenn es keine gibt. Er will eine Art von Blase schaffen. Sein Ziel ist es, dass die Amerikaner Geld ausgeben, und er wird es durchziehen. Damit wird er den Dollar zerstören.

 

Wir können niemals eine Erholung haben, ehe die Zinsen steigen, aber er wird nicht zulassen, dass sie steigen. Wir brauchen nicht mehr Ausgaben, wir haben schon zu viel Ausgaben. Wir brauchen weniger Ausgaben, wir müssen sparen, wir brauchen Investitionen, und wir brauchen Produktion. Aber wir werden nichts davon erreichen, solange die Fed die Zinsen bei Null hält und eher die Regierung, statt die Wirtschaft stimuliert.

 

Sind Sie nicht ein ziemlich einsamer Kritiker der Konsumenten-Wirtschaft in den Vereinigten Staaten?

 

Peter Schiff: Nun, ich bin sicherlich den Narren, die die Konsumenten-Wirtschaft feiern, zahlenmäßig unterlegen, aber das sind dieselben Leute, die das auch 2004, 05, 06, 07 taten – die gleichen Leute, die dachten, alles sei einfach toll, die nicht die Immobilienblase sahen, die nicht die Finanzkrise sahen. Die gleichen Leute, die völlig falsch lagen, sind diejenigen, die heute die Fed verteidigen. Es sind die Menschen, die richtig lagen, die die Fed kritisieren.

 

Da drei eine magische Zahl ist, was sind Ihrer Meinung nach die drei wichtigsten Lehren, die aus dieser Krise zu ziehen sind?

 

Peter Schiff: Sie wollen nicht, dass die Regierung auf dem Immobilienmarkt beteiligt ist, Sie wollen nicht, dass die Regierung die Zinssätze festsetzt, und das Dritte wäre wahrscheinlich, dass Sie solides Geld wollen – Sie müssen auf einem Gold-Standard sein, der mit der richtigen Festsetzung der Zinsen verbunden ist, weil die Fed die Zinssätze festlegt, nicht der Markt. Die Regierung subventionierte die Immobilienpreise. Das wollen Sie nicht. Sie wollen keine staatlichen Garantien für Hypotheken und Kredite; Sie wollen Hypotheken, die auf dem Markt basieren, und Darlehen, die auf der Fähigkeit des Kreditnehmers zur Rückzahlung basieren.

 

Entfernen Sie also die Regierung aus dem Häusermarkt, entfernen Sie die Regierung aus der Wirtschaft, entfernen Sie die Regierung aus Geldangelegenheiten und der Festsetzung der Zinssätze – stattdessen aber haben wir das Gegenteil getan: Wir haben mehr Beteiligung der Regierung, mehr Regulierung, mehr Zentralbanken, mehr zentrale Planung, mehr Unterstützung für den Immobilienmarkt. Sie verhindern, dass sich die Wirtschaft in einer Weise restrukturiert, die für eine echte Erholung erforderlich ist. Wenn Bernanke also in diesen Tagen über die strukturelle Arbeitslosigkeit spricht – der Grund für die strukturelle Arbeitslosigkeit ist Bernanke, und auch der Kongress und die Regulierung sind es, die es für die Menschen so schwer machen, Arbeit zu finden. Aber wir werden diese strukturellen Probleme nie lösen, bis die Zinsen steigen.

 

Aber Herr Bernanke ist nicht allein. Glauben Sie, dass die Federal Reserve einen Plan hat oder eine Art Vision verfolgt?

 

Peter Schiff: Nein, der einzige Plan, den ich sehen kann, ist die Schaffung von Inflation. Ihr einziger Plan ist, zu versuchen, den Zusammenbruch hinauszuschieben. Sie werden ihn nicht aufhalten, sie werden nicht verhindern, dass er passiert. Ihn aufzuschieben bedeutet, dass es noch viel schlimmer wird, wenn es passiert. Aber das kümmert sie nicht. Und noch einmal, ich weiß nicht, ob es Inkompetenz ist oder ob sie einfach lügen. Entweder Ben Bernanke ist grob inkompetent oder er ist ein völliger Lügner. Das sind die einzigen zwei Dinge, die sein könnten.

 

Sie glauben also, sie kaufen Zeit. Aber für was?

 

Peter Schiff: Sie kaufen Zeit, damit sie Neuwahlen haben und die Politiker wiedergewählt werden können, ohne mit der Krise umgehen zu müssen.

 

Und eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die internationale Dollar-Nachfrage?

 

Peter Schiff: Solange die Welt bereit ist, Dollar zu horten und die US-Wirtschaft zu stützen, können es für eine Weile so beibehalten, ja. Aber je mehr Geld die Welt an Amerika verleiht, desto mehr Geld wird die Welt verlieren, weil wir niemandem etwas zurückzahlen werden.

 

Was sind in dieser Hinsicht Ihre Gedanken dazu, dass Indien iranisches Öl mit Gold zu bezahlen bereit ist?

 

Peter Schiff: Immer mehr Transaktionen auf der ganzen Welt werden letztlich in etwas anderes als Dollar stattfinden, egal ob es Gold ist oder ob es sich um Euro, Yen oder Renminbi handelt. Die Welt bewegt sich weg vom Dollar, und das sollte von großer Sorge für Amerika sein, weil unsere Fähigkeit zu überleben darauf gründet, dass die Leute unsere Dollar akzeptieren, denn wir haben nichts wirklich anderes. Wir haben nicht die Produktion, um für die Dinge, die wir wollen, zu zahlen, wir müssen Geld tauschen, das wir drucken.

 

Warum zerstört Amerika seine industrielle Macht?

 

Peter Schiff: Leider ist das wahr, aber ich glaube nicht, dass die Regierung dies absichtlich tut. Sie versuchen einfach, dass die Amerikanern weiter Geld ausgeben, damit sie vorgeben können, dass alles ganz toll ist, so dass die Politiker gewählt werden können, das ist im Grunde, worum es dabei geht.

 

Ja, aber Menschen, die etwas ausgeben sollen, brauchen produktive Arbeitsplätze.

 

Peter Schiff: Ja, genau: Wir brauchen produktive Arbeitsplätze, wir dürfen nicht unsere Arbeitskraft verschwenden. Wir müssen wirklich Dinge herstellen, wir können wir nicht einfach so tun, als ob wir arbeiten, und das ist das, was wir im Grunde tun.

 

Ist der aktuelle Ölpreis gerechtfertigt?

 

Peter Schiff: Ja. In der Tat wird er noch um einiges höher gehen Alle Zentralbanken drucken Geld, und je mehr Geld sie drucken, desto mehr werden die Dinge kosten, wie es sich im Ölpreis widerspiegelt.

 

Und Gold ist auch in keiner Blase?

 

Peter Schiff: Gold ist keiner Blase, es ist das Gegenteil von einer Blase.

 

Und warum?

 

Peter Schiff: Ich würde sagen, dass es zu wenig besessen wird, dass es unter-investiert ist, dass die Menschen so skeptisch sind, jeder erwartet, dass der Goldpreis sinkt. Goldaktien sind auf einem Rekordtief gegenüber dem Goldpreis. Es gibt im Grunde keine Spekulation, es ist alles Skepsis. Jeder wartet nur darauf, dass der Preis fällt, jeder denkt, es ist eine Blase, und doch kauft niemand wirklich etwas.

 

Aber wenn jetzt schon viele Leute darüber reden, dass Gold in einer Blase ist, was werden sie in zwei oder drei Jahren tun?

 

Peter Schiff: Sie werden noch immer über die Blase sprechen. Irgendwann werden die Menschen, die von einer Blase sprechen, anfangen müssen etwas Gold zu kaufen

 

Sie denken, dass Gold-Minenaktien eine gute Investition sind?

 

Peter Schiff: Ja, absolut. Ich denke, dass sie insbesondere jetzt eine gute Investition sind.

 

Und was sind Ihre Gedanken im Zusammenhang mit dem Kauf von Gold durch Zentralbanken?

 

Peter Schiff: Sie werden sehr viel mehr kaufen.

 

Wird das eine gute Grundlage für den Preis sein?

 

Peter Schiff. Ja, die Zentralbanken müssen eine Menge Gold kaufen. Sie haben nicht genug im Verhältnis zu den Währungsreserven. Das wird eine Menge an Aufwärtsdruck auf die Preise ausüben.

 

Glauben Sie, dass westliche Zentralbanken im Goldmarkt intervenieren?

 

Peter Schiff: Ich bin nicht sicher. Sie könnten. Manchmal kaufen sie Gold, manchmal verkaufen sie es. Ich weiß nicht, wie strategisch sie sind. Aber eins weiß ich sicher: der Preis wird sich nach oben bewegen, unabhängig davon, was die Fed zu tun versucht.

 

Was sind die Vorteile von Gold, zum Beispiel im Verhältnis zum Dollar?

 

Peter Schiff: Es gibt viele Vorteile. Es ist echtes Geld, es hat inneren Wert, und die Regierung kann es nicht drucken. Und der Gold-Standard ist viel besser als Fiat-Geld.

 

Aber ist das realistisch, dass ein Goldstandard zurück kommt?

 

Peter Schiff: Sicher.

 

Nach dem angenommenen Zusammenbruch des Dollar?

 

Peter Schiff: Ja, es ist viel realistischer, dass ein Goldstandard zurück kommt, als dass wir auf dem Fiat-Standard bleiben, den wir jetzt haben. Es funktioniert nicht. Es wird zusammenbrechen.

 

Welche Konsequenzen wird dieser Zusammenbruch haben?

 

Peter Schiff: Schwer zu sagen. Es wird ziemlich schlecht für die meisten Amerikaner aussehen, wenn die Preise hochgehen werden und sie es sich nicht leisten können, Sachen zu kaufen. Es könnte auch sehr schlecht werden, was den Verlust der individuellen Freiheit angeht. Eine Menge Leute werden es auf den Kapitalismus schieben, auf die Freiheit, und sie werden behaupten, wir brauchen mehr Staat. Es könnte als Anstoß für mehr Regulierung genutzt werden, was eine Katastrophe wäre, oder es könnte ein Anstoß sein, um all die Regulierung loszuwerden, die das Problem erst verursachte. Aber egal, ob wir das Richtige oder das Falsche hier in Amerika tun, es wird zuerst eine Menge Schmerzen geben. Wir haben einige ernste Probleme, die wir zu bewältigen haben, aber wir befassen uns nicht mit den Problemen, wir verschärfen die Probleme bloß.

 

Was denken Sie über Ron Pauls bisherige Kampagne?

 

Peter Schiff: Ron Paul versteht die Probleme, vor denen wir stehen, aber leider bekommt seine Kampagne nicht genug Unterstützung, um zu gewinnen.

 

Eine Sache, über die Herr Paul zu reden beliebt, ist eine unabhängige Prüfung der Goldreserven der Vereinigten Staaten von Amerika. Unterstützen Sie dies?

 

Peter Schiff: Sicher, es wäre interessant zu wissen, ob wir immer noch das Gold haben, von dem wir behaupten, dass wir es haben.

 

Rund 66 Prozent der deutschen Goldreserven befinden sich bei der New Yorker Fed. Wenn Sie der Chef der deutschen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, wären, würden Sie dieses Gold repatriieren?

 

Peter Schiff: Ich würde mein Gold nicht in den Vereinigten Staaten halten. Ich hätte Angst, dass sich die USA entscheiden könnten, es für den Notfall zu beschlagnahmen. Also, wenn ich Deutschland wäre, würde ich nach der Rückgabe meines Goldes von der Fed fragen, und ich würde so viel Gold auf dem offenen Markt kaufen, wie ich könnte.

 

Warum sollte Deutschland mehr Gold auf dem offenen Markt kaufen?

 

Peter Schiff: Nur um mehr Gold zu haben. Deutschland sollte seine Dollar-Reserven und anderen Währungsreserven loswerden. Das wäre ein viel besserer Weg.

 

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Herr Schiff!

 

 

Quellen:

(1) Compare for example Dirk J. Bezemer: “No One Saw This Coming: Understanding the Financial Crisis Through Accounting Models.” MPRA Paper No. 15892, June 16, 2009, published under: http://mpra.ub.uni-muenchen.de/15892/1/MPRA_paper_15892.pdf

 (2) Compare for example Zero Hedge: “Bernanke Reprises His Role As a Gold Bug’s Best Friend”, March, 26, 2012 under: http://www.zerohedge.com/news/bernanke-reprises-his-role-gold-bugs-best-friend

Das derzeitige Finanz-System wird völlig zerstört werden

Written February 21st, 2012 by
Categories: Articles (Deutsch)

“Das derzeitige Finanz-System wird völlig zerstört werden”

DAS MATTERHORN INTERVIEW – Februar 2012

John Embry, der Chef-Investmentstratege bei Sprott Asset Management, spricht in diesem exklusiven Interview über die Motive und Mittel bestimmter Interessen, einen freien Goldmarkt zu verhindern; benennt den Grund, warum der Goldpreis hoch bleiben wird; zeigt die Möglichkeiten beim Silber auf; und erklärt: “Gold ist die am weitesten von einer Blase entfernte Sache, die ich mir vorstellen kann.”

 

Von Lars Schall

 

Er ist ein Edelmetall-Branchenexperte, dessen  Erfahrung als Portfolio-Management-Spezialist sich über mehr als 45 Jahre erstreckt: John Embry, der Chef-Investmentstratege bei Sprott Asset Management. Er begann seine Karriere als Aktien-Auswahlanalyst und Portfolio-Manager bei Great West Life und wurde Vizepräsident der Pensions-Investments für die gesamte Firma. Nach 23 Jahren bei Great West Life wurde er Partner bei United Bond and Share (1987 von Royal Bank aufgekauft). Danach wurde er zum Vize-Präsidenten, Aktien- und Portfolio-Manager bei RBC Global Investment Management, eine $ 33 Milliarden-Organisation, wo er für 5 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verantwortlich war, einschließlich des Royal Canadian Equity Fund und des Royal Precious Metals Fund. Im März 2003 trat Herr Embry Sprott Asset Management bei. Dort liegt sein Fokus auf den Sprott Gold and Precious Minerals Fund und den Sprott Strategic Offshore Gold Fund Ltd. Er spielt eine wichtige Rolle in der Unternehmens- und Investitionspolitik des Unternehmens.

Herr Embry, die vielleicht beste Report, den ich je zum Goldmarkt gelesen habe, war “Not Free, Not Fair: The Long-Term Manipulation of the Gold Price“, der von Andrew Hepburn und Ihnen geschrieben wurde. (1) Ich möchte mit Ihnen zu Beginn über die Ergebnisse dieses Berichts sprechen. Zunächst einmal, warum denken Sie, ist es relevant, ob der Goldpreis frei ist oder nicht?
John Embry: Danke für das sehr großzügige Kompliment. Es ist wesentlich, dass der Goldmarkt frei ist. Er fungiert als so genannter “Kanarienvogel in der Kohlengrube” und seinem Preis sollte es gestattet werden, Exzesse in einem reinen Fiat-Währungssystem zu reflektieren. Die anhaltende Unterdrückung des Goldpreises war ein entscheidender Faktor für die vielen Blasen an den Finanzmärkten, die im Wesentlichen das Geldsystem, wie wir es kennen, zu Grunde richteten.

 

Was ist der Beweis gewesen, dass der Goldmarkt kein freier Markt ist?
John Embry: Unser Bericht, der vor 7 ½ Jahren geschrieben wurde, enthüllte allerlei Schikanen am Goldmarkt und wir haben nur die Hinweise verwendet, die erhärtet werden konnten. Erhebliche zusätzliche Hinweise haben sich seither aufgetürmt, aber zwei eindeutige Beweise sind das sich wiederholende unlogische Preis-Verhalten und Hinweise auf weitverbreitetes heimliches Verleihen von Gold westlicher Zentralbanken.

 

Wer sind diejenigen, die keinen freien Goldmarkt mögen, und welche Ziele verfolgen sie, indem sie  einen freien Goldmarkt verhindern?
John Embry: Die westlichen Regierungen, ihre Zentralbanken und die verbündeten Bullion-Banken sind die Schuldigen. Sie betrachten Gold als Todfeind des Fiat-Währungssystems. Gold war für Jahrhunderte echtes Geld und jedes Papiergeld-System in der Geschichte ist schließlich zusammengebrochen. Dies treibt sie an, Gold kontinuierlich schlechtzumachen und zu manipulieren.

 

Durch welche Instrumente wird der Goldpreis “gemanaged”?
John Embry: Die schlimmsten Schäden entstehen im so genannten Papier-Goldmarkt, wo Derivate, nackte Leerverkäufe, bösartig Margenerhöhungen etc. eingesetzt werden, um die Long-Seite zu schröpfen, die nicht über solch tiefe Taschen verfügt. Darüber hinaus haben die westlichen Zentralbanken das erforderliche physische Gold bereitgestellt, um den Plan durch ihre Verleihungen umzusetzen.

 

Vor kurzem wurde mir von einem ehemaligen Vorsitzenden der Federal Reserve, Paul A. Volcker, gesagt, dass nach seinem bestem Wissen “die USA mehr als 40 Jahre nicht im Goldmarkt eingegriffen haben.” (2) Denken Sie, Herr Volcker hat die Wahrheit auf seiner Seite?
John Embry: Herr Volcker räumte ein, dass die USA einen Fehler dadurch beginnen, dass sie an einem bestimmten Punkt vor rund 40 Jahren im Goldmarkt nicht intervenierten. Zu denken, dass es anschließend nicht passierte, ist also extrem naiv. Technisch könnte er in dem Sinne richtig liegen, dass Swaps eingesetzt worden sein könnten und dass die Intervention mit US-Gold von einer anderen Partei durchgeführt worden sein könnte. Der kürzlich in den Ruhestand gegangene Fed-Gouverneur Kevin Warsh bestätigte im letzten Jahr US-Gold-Swaps in einer Korrespondenz mit GATA. (3)

 

Fernerhin schien Herr Volcker zu suggerieren, dass die Zentralbanken ein gewisses Interesse am Goldpreis wegen seiner Wirkung auf die Devisenmärkte haben. (4) Welche Art von Beziehung ist zwischen Gold und den Devisenmärkten vorhanden, die viel größer als der Goldmarkt sind?
John Embry: Ganz einfach. Gold ist eine Währung. Es ist wohl die ultimative Währung und die Zentralbanker sind sich dieser Tatsache bewusst. Die Rolle von Gold als Währung tritt wieder in den Vordergrund und die Zentralbanker hassen diese Tatsache.

 

Sind Gold-Swap-Vereinbarungen zwischen Zentralbanken a) wichtig für das “Management” des Goldpreises, und b) stellen sie ein Mittel zur Intervention im Goldmarkt dar?
John Embry: Sie sind sicherlich wichtig, weil sie den Zentralbankern erlauben, technisch die Wahrheit zu sagen, denn es ist immer eine andere Zentralbank, die das getauschte Gold verwendet,  um im Markt einzugreifen. Es ist eine Ausflucht.

 

Glauben Sie, dass die westlichen Zentralbanken so viel Gold haben, wie sie behaupten?
John Embry: Ich vermute stark, dass sie wesentlich weniger haben als sie zu repräsentieren versuchen. Der IWF erlaubt in seinen Bilanzen einen Eintrag von einer Zeile, die physisches Gold mit Goldforderungen zusammentut. Das ist lächerlich, und dies wird getan, um Analysten zu täuschen. Zum Beispiel, wenn die Amerikaner die 8.161 Tonnen hätten, von denen sie sagen, dass sie sie haben, würden sie einer externen Prüfung gerne zustimmen und ihre Kritiker verstummen lassen. Allerdings mauern sie bei allen Anfragen.

 

Mit ihrem “unendlichen QE”-Programm: Würden Sie sagen, dass sich die Fed in gewisser Weise als Hardcore-Goldbug-Entität herausgestellt hat?
John Embry: Ich glaube, sie sind sich vollauf des Umfangs bewusst, zu dem sie ihr Geld an Wert mindern. Wir, die Öffentlichkeit, müssen die Hardcore-Goldbugs sein, um unseren Wohlstand gegen ihre Verwüstungen zu schützen.

 

Es scheint, als ob sich mehr und mehr Gold zu bestimmten Zentralbanken hinbewegte, anstatt von ihnen weg. Ist das eine solide Sicherheit, dass der Goldpreis hoch bleiben wird?
John Embry: Ich glaube schon. Die östlichen Zentralbanken (China, Russland usw.) haben eine Menge an Dollar angesammelt und realisieren, dass sie in Gefahr sind. Ergo kaufen sie Gold. Zur gleichen Zeit, denke ich, haben die westlichen Zentralbanken ihre Bestände auf ein Niveau herunter gebracht, über das sie nicht hinausgehen werden. Ich denke also, dass die kollektiven Goldkäufe von Zentralbanken eine heilbringende Wirkung auf den zukünftigen Preis haben werden.

 

Im Falle einer weiteren Kernschmelze der Märkte, die eher wahrscheinlich scheint, erwarten Sie ein Abstoßen von Gold?
John Embry: Es könnte ein kleineres Abstoßen geben, weil so viele Algorithmen den Markt beeinflussen. Es wäre nur von kurzer Dauer, weil das große Geld in der Welt jetzt weiß, dass sie Gold zum Schutz benötigen.

 

Gold ist seit zehn Jahren in einem Bullenmarkt. Also sagt eine wachsende Anzahl von Menschen, es sei in einer Blase. Warum würden Sie in Gershwins Worten sagen, dass “es nicht unbedingt so ist” (“it ain’t necessarily so“)?
John Embry: Der Preis des Goldes ist direkt verbunden mit der ständigen Entwertung der Währungen, in denen es angegeben wird. Die Schaffung neuen Papiergelds macht die Menge an Gold, das zur Verfügung steht, winzig. Gold ist die am weitesten von einer Blase entfernte Sache, die ich mir vorstellen kann.

 

Was denken Sie insbesondere über Warren Buffetts konstantes “Gold ist in einer Blase, ich bevorzuge Aktien”-Gerede? Dient er hier als ein einflussreicher Meinungsmacher in einer bestimmten Rolle, weil er viel öffentliche Aufmerksamkeit erhält? Mit anderen Worten: ist er ein Narr oder spielt er nur einen Narren? (5)
John Embry: Warren Buffet hat sich vor langer Zeit verkauft. Es ist schade, weil er einmal ein großer Aktien-Auswähler war. Jetzt besitzt er Versicherungen, Wells Fargo und war ein Käufer von Goldman Sachs und GE in der globalen Finanzkrise. Er ist Mitglied des amerikanischen Establishments und hat eine Menge zu verlieren. Er hätte auf seinen Vater Howard Buffett hören sollen, der ein US-Kongressabgeordneter und echter Advokat “harten Geldes” gewesen war.

 

Ihrer Ansicht nach wird Gold als monetärer Vermögenswert in den kommenden Jahren an Bedeutung hinzugewinnen, wahrscheinlich sogar eine offizielle Rolle im Welt-Finanzsystem wiedererlangen. Weshalb denken Sie das?
John Embry: Ich denke, dass das derzeitige Finanzsystem, wie wir es kennen, völlig zerstört werden wird, wahrscheinlich eher früher als später. Das nächste System wird eine Golddeckung erfordern, um Legitimität zu haben. Dies ist viele Male in der Geschichte geschehen.

 

Die Minenaktien sowohl bei Gold als auch dem Silber scheinen mir extrem unterbewertet zu sein. Stimmen Sie zu?
John Embry: Das sind sie in der Tat, und sie werden von den gleichen Entitäten stark manipuliert, die bei der Unterdrückung des Goldpreises aktiv sind. Darüber hinaus sind viele ruchlose Hedge-Fonds nunmehr auf der Short-Seite aktiv. Die US-Finanz-Szene ist insgesamt zu einer Jauchegrube geworden.

 

Gibt es wichtige Kursebenen im XAU und HUI, denen man Aufmerksamkeit als Ausgangspunkte einer Minenaktien-Rallye schenken sollte?
John Embry: Ich neige dazu, mehr Aufmerksamkeit auf den HUI zu verwenden, weil das ein reiner Gold-Index ist. Wenn der HUI die 555er-Ebene mit Begeisterung nimmt, glaube ich, wird das Rennen losgehen. Allerdings wird diese Ebene aggressiv von den bösen Buben verteidigt. Ein höherer Goldpreis (über $ 2000 pro Unze) wird dieses Problem beheben.

 

Warum sind Sie bei Sprott Asset MGMT so optimistisch in Bezug auf Silber?
John Embry: Wir denken, dass die Angebot-Nachfrage-Gleichung letztlich sogar besser als die beim Gold ist. Neue industrielle und medizinische Anwendungen explodieren, und weil Silber “das Gold des armen Mannes” ist, wird die Investitionsnachfrage nach Silber verrückt spielen, wenn Gold preislich die Kauffähigkeiten des durchschnittlichen Bürgers übersteigt. Aufgrund der geringen Größe des Marktes und des sehr begrenzten Inventars sollte der Preis ausrasten.

 

Für Ihren physischen Silber-ETF wollen Sie abermals physisches Silber im großen Maßstab erwerben. Denken Sie, Sie könnten Pioniere (für andere Fonds-Manager) bezüglich eines direktem Engagements bei Minen durch direkte Transaktionen und Termingeschäfte sein, statt zur Comex zu gehen? Sie wollen bestimmt nicht den Silberpreis mit dem eigenen Einkauf vor sich hertreiben, korrekt?
John Embry: Ich denke, das ist eine Möglichkeit, die sich anbietet, besonders dann, wenn die Angebots-Nachfrage-Gleichung in der Zukunft schrittweise immer enger wird.

 

Ist auch der Silbermarkt Gegenstand verstohlener Interventionen?
John Embry: Ohne Frage. In vielerlei Hinsicht könnte es noch schlimmer sein, weil es ein kleinerer Markt ist und die Aktivitäten von JP Morgan Chase waren ungeheuerlich. Die Tatsache, dass die CFTC dies seit Jahren untersucht, ohne zu einer Lösung zu kommen, ist einer der großen Witze aller Zeiten.

 

Was ist Ihre Information: In welchem Ausmaß sind die US-Silber-ETFs short und wie viele ihrer Aktien wurden zur Deckung von Short-Termingeschäften verwendet?
John Embry: Ich glaube, dass sie short sind, aber ich kann keine Auskunft über das Ausmaß geben. Wenn genau die gleichen Organisationen, die den Markt seit Jahren manipuliert haben, als Verwalter für die ETFs auftreten, wäre es klug, vorsichtig zu sein.

 

Ein höchst interessantes Thema für mich persönlich ist der Zeitpunkt, ab dem die Länder des Nahen Ostens ihr Öl und Erdgas nicht mehr für Papiergeld verkaufen werden. Wann denken Sie, dass sie dafür mit Edelmetallen bezahlt werden?
John Embry: Ich vermute, dass das ganze Phänomen sehr schnell erfolgen könnte. Wenn das Vertrauen in Papiergeld verloren geht, und ich denke, wir kommen diesem Moment schnell näher, würde sich sicherlich so etwas vollziehen.

 

Wie denken Sie über den Konflikt rund um den Iran von einer Perspektive des Petrodollar aus gesehen?
John Embry: Die ganze Iran-Frage ist sehr beunruhigend, und ich denke, dass die Motive der USA vielleicht mehr mit dem Petrodollar als mit den atomaren Ambitionen des Iran zu tun haben.

 

Eine letzte Frage. WENN das Finanzsystem untergeht, kann man massive Versorgungsengpässe und Unterbrechungen bei Waren und Dienstleistungen erwarten, vor allem im Energiesektor. Würden Sie unseren Lesern empfehlen, Vorkehrungen für ein solches Szenario zu treffen, anstatt auf das  beste Ergebnis der globalen Finanzkrise zu hoffen?
John Embry: Leider ja. Ich bin ein großer Anhänger der kognitiven Dissonanz. Die meisten Menschen wollen der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen, besonders wenn es sehr unangenehm ist. Diejenigen, die nicht an diesem Zustand leiden, sollten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, weil die Welt-Situation derzeit sehr gefährlich ist.

 

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Herr Embry!

 

QUELLEN:

(1) John Embry / Andrew Hepburn: “Not Free, Not Fair: The Long-Term Manipulation of the Gold Price”, veröffentlicht von Sprott Asset Management im August 2004 unter:

http://www.sprott.com/Docs/SpecialReports/08_2004_NotFreeNotFair.pdf.

(2) Siehe Rob Kirby: “Manifest Destiny Derailed: Treason from Within“, veröffentlicht auf  Goldseek am 31. Januar 2012 unter:

http://news.goldseek.com/GoldSeek/1328037291.php.

(3) Vgl. http://www.gata.org/files/GATAFedResponse-09-17-2009.pdf.

Die relevante Passage von Herrn Warshs Brief an GATA besagte:

“In connection with your appeal, I have confirmed that the information withheld under Exemption 4″ — that’s Exemption 4 of the Freedom of Information Act — “consists of confidential commercial or financial information relating to the operations of the Federal Reserve Banks that was obtained within the meaning of Exemption 4. This includes information relating to swap arrangements with foreign banks on behalf of the Federal Reserve System and is not the type of information that is customarily disclosed to the public. This information was properly withheld from you.”

(4) Siehe Rob Kirby: “Manifest Destiny Derailed: Treason from Within“, Endnote 2.

(5) Vgl. beispielsweise in diesem Zusammenhang, was Marshall Auerback in einem Interview über die Silberpreisdrückung sagte:

“It’s in contrast to the gold suppression, which is a central-bank orchestrated scheme. You’ve got a situation now where it seems to be being done amongst the banking community, but I have no doubt that it has being done with official encouragement, explicit or implicit. To give you an example, 10 years ago Warren Buffet bought a silver position, and he liquidated it a few months later. The story I heard from one of his dealers was that he basically told them, “Boys, it’s not politically correct to speculate in silver.” Now who told him that I don’t actually know; I suspect it came from government sources. More interesting to me is that he had had a significant position, and it was liquidated with a great degree of ease with a loss at time when it wasn’t easy to do. This suggests that there was an external agency involved. I have no doubt that there is some degree of government involvement as well, but the primary agents are the investment banks, the commercial banks here.”

Siehe: http://resourceclips.com/2011/04/05/marshall-auerback-on-silver/.

Geld Drucken Uberall

Written January 31st, 2012 by
Categories: Articles (Deutsch)

Metallwoche International – mit Egon von Greyerz

„Geld drucken überall“

 

29 Jan

Mit einem weiteren EU-Gipfel kurz vor uns und mittlerweile wieder erstarkten Gold und Silberpreisen, sprechen wir heute mit Egon von Greyerz über den Markt, aber auch über die Schuldenkrise weltweit und wie er die Situation aus der Schweiz heraus beurteilt. Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner von Matterhorn Asset Management (MAM) und ihrer Edelmetallabteilung – GoldSwitzerland, beheimatet in Zürich in der Schweiz…

Von Greyerz ist regelmäßig in den Medien vertreten, so auch auf CNBC und BBC und spricht zudem auf Investmentkonferenzen überall auf der Welt. Er veröffentlicht Artikel zur Weltwirtschaft und zum Vermögenserhalt auf Webseiten, wie The Daily Reckoning, JSMineset (Jim Sinclair), Zerohedge, GATA, Casey Research und ist häufiger Gast bei James Turk von Goldmoney und Eric King von Kingworldnews.

Das Interview mit Egon von Greyerz ist in englischer Sprache, eine schriftliche Übersetzung finden Sie weiter unter auf der Seite. Am Mikrofon: Michael der „Düsseldorfer“. Viel Spaß!


Themen des Interviews:

  • EU Gipfel und Schuldenproblematik
  • Es werde Geld
  • EZB und IWF
  • Die Deutsche Rolle
  • US Swap Geschäfte
  • Refinanzierungsbedarf der Euroländer
  • Refinanzierungsbedarf der Banken
  • Politik der Fed – Welche Politik?
  • Bleibt Griechenland im Euro?
  • Finanzielle Repression
  • Sorgen um Rentner und Rentensyteme
  • Die gigantische Derivateblase
  • Schweizer Franken und Euro
  • Das Schweizer Bankensystem heute
  • GoldSwitzerland und physische Edelmetallanlagen
  • Die Schweiz – sicher und stabil auch heute noch?
  • Die Goldbestände der Zentralbanken
  • Manipulationen der offiziellen Zahlen?
  • Die Bullionbanken und die NY Comex
  • Minenwerte – Potential und Risiken
  • Gold und Silber ist Geld
  • Vermögenserhalt im Vordergrund

John Mauldin interview – LASST SIE KONKURS GEHEN

Written January 2nd, 2012 by
Categories: Articles (Deutsch)

“LASST SIE KONKURS GEHEN“

Der Anlageberater John Mauldin erklärt seine Haltung gegenüber Sparmaßnahmen; einer Rückkehr des Goldstandards; der Euro-Krise; und der Bereitschaft zur Rettung eines jeden, die den Kapitalismus und die Geldsysteme zu funktionieren aufhören lässt.

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