Aktienmärkte auf den Spuren der Gelddrucker

Anspruchsvolle und differenzierte Investoren erkennen den direkten Zusammenhang zwischen extremer Geldpolitik (d.h. Geldschöpfung und Niedrighaltung der Zinssätze) und dem gleichzeitigen Bewertungsanstieg an Aktien- und Anleihemärkten.

Die im Folgenden dargestellte Korrelation des historischen Anstiegs des S&P vor dem Hintergrund einer extremen (und allgegenwärtigen) Politik der Geldschöpfung und Zinsbegrenzung wirft ein objektives Schlaglicht auf diese künstliche Triebkraft.

 

Marktvolatilität im Blick behalten

Solche zentralbankgestützten Markthochs sind nicht nur irreführend und unhaltbar, sie erzeugen zudem verstärkte Kursschwankungen und folglich Marktvolatilität; in der Vergangenheit wie in der Gegenwart haben sich Edelmetalle dahingehend stets als verlässliche Stossdämpfer erwiesen.

Anleihen: Kein “Fluchthafen” mehr

Staats- und Unternehmensanleihen werden traditionell als Anlagen mit Gegengewichts- oder Sicherungsfunktion (“safe haven”) betrachtet, um extreme Aktienmarktvolatilität auszugleichen. Vor dem Hintergrund der heutigen Zentralbankenaktivitäten – Niedrighaltung der Zinssätze und Anleiheaufkauf mit geschöpftem Geld – hat sich leider auch der Anleihemarkt verändert.

Aktuell sind die Kreditmärkte weltweit krass überkauft (und folglich überbewertet), wodurch auch die Anleiherenditen beispiellos in Grund und Boden gedrückt wurden; Rentenmarktanlagen erhalten dadurch ein deutlich erhöhtes Risikoprofil, als es einst beim traditionellen Volatilitätspfuffer noch der Fall war.