ZENTRALBANKER & COP 26-BÜROKRATEN VERURSACHEN HYPERINFLATION

Hören Sie nicht auf das, was ZENTRALBANKER sagen, sondern schauen Sie sich an, welches Unglück sie anrichten!

Ein amtierender und zwei ehemalige leitende Zentralbanker haben unlängst Aussagen getroffen, die einfach keinen Sinn ergeben.

Beginnen wir mit dem Chef der Federal Reserve Jerome Powell:

Wir müssen das beobachten, sehr genau beobachten, und schauen, ob sich die Wirtschaft im Einklang mit unseren Erwartungen entwickelt, um unsere Politik dementsprechend anzupassen.

Hmmm!!! Seit (mindestens) 34 Jahren, seit dem Amtsantritt Greenspans, sind die offiziellen Einschätzungen der Fed zur weiteren Lageentwicklung immer und immer wieder falsch gewesen. Nie wird ein großes Ereignis prognostiziert, nicht mal ein kleines. Nie sah man einen Crash kommen. Mit Maßnahmen wurde immer solange gewartet, bis sich das Ereignis schon längst ereignet hatte.

Werden schließlich Maßnahmen ergriffen, so fallen diese übertrieben aus, und die Wirtschaft wird wieder mit Gratisgeld und niedrigen Zinsen stimuliert, obwohl dies letzten Endes keine Wirkung hat. Aber Konsequenzen hat es, sogar dramatische. Denn die Explosion dieser massiven Blase, die gerade geschaffen wird, hat die Implosion der Weltwirtschaft zur Folge.

Kommen wir jetzt zu Yellen, der ehemaligen Fed-Chefin und heutigen US-Finanzministerin:

Ich denke nicht, dass wir jetzt die Kontrolle über die Inflation verlieren werden. Ich gehe von einer Verbesserung gegen Mitte/ Ende nächsten Jahres aus.„

Hmmm! Der Lieblingsinflationsindikator der Federal Reserve – der PCE Deflator bzw. Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (siehe Diagramm unten) – markiert gerade ein 30-Jahre-Hoch. Noch nie lagen das US-Finanzministerium oder die Fed auch nur bei einer Vorhersage richtig. Wie können die Verantwortlichen also ernsthaft glauben – jetzt, da die Inflation die höchsten Stände seit 30 Jahren erreicht –, dass diese Inflation nur ein vorübergehendes Phänomen sei.

Gut, zumindest ist die Fed konsequent, was ihre unzutreffenden Prognosen angeht…

Wie ist es möglich, dass man die Geldschöpfung – also zweistellige Billionen-$-Beträge – komplett außen vor lässt und auch die Energiepreisinflation plus Lebensmittelpreisinflation etc. pp. ignoriert?

Die Fed und das US-Finanzministerium ignorieren und missverstehen die Konsequenzen ihres eigenen ruchlosen Handelns.

Kommen wir schließlich zu Mark Carney, dem ehemaligen Chef der Bank of England, der auch noch Öl ins Feuer gießt:

Carney schlägt vor, dass Privatbanken bei den Klempnerarbeiten am Finanzsystem für eine Kehrtwende sorgen müssen, deren Ziel es sei, mehr Liquidität in den Bereich Ökoenergie zu leiten und keine Kredite für den Ausbau nuklearer oder fossiler Energiegewinnung mehr zu vergeben. „Der Klimawandel muss zur fundamentalen Triebkraft jeder Investitions- und Kreditvergabeentscheidung werden. “

Hmmm! Der Klimawandel wird gerade vollständig politisiert. Zukünftige Investitions- und Kreditvergabevorhaben dürfen, laut Carney, nicht mehr auf Grundlage von Gewinnerwartungen, Wirtschaftlichkeit oder Risiko getroffen werden, sondern nur noch bezüglich ihrer Wirkung auf das Klima.

Das ist politisches Gehabe der schlimmsten Sorte. Wer Bürokraten erlaubt, entscheidenden Einfluss auf Investitionsvorhaben zu nehmen, welche auf verrückten und unvorhersagbaren Schätzungen zu den globalen Temperaturen in 30 Jahren basieren, der ebnet den Weg in eine Katastrophe.

Das alles geschieht natürlich längst schon. Die Investitionen in fossile Energieträger sinken rapide, während der Sonnenenergie und anderen Energiequellen die Kapitalzufuhr ausgeht.

UND AUS DIESEM GRUND WERDEN DIE ENERGIEPREISE DRASTISCH STEIGEN, WÄHREND DIE WELT GLEICHZEITIG MIT ENORMEN ENERGIEKNAPPHEITEN ZU KÄMPFEN HAT.

Hat irgendjemand Hyperinflation gesagt…?

Selbst wenn die Technologie dafür sorgen wird, dass alternative Energiequellen effizienter werden, so ist es unwahrscheinlich, dass sie auch nur teilweise das kompensieren können, was an fossilen Energieträgern bis 2050 wegfällt (so das Ziel der COP 26).

DIE UN-KLIMAKONFERENZ (COP 26): NUR POLIT-SHOW?

200 Länder und bis zu 30.000 Menschen sind an der UN-Klimakonferenz 2021 in Glasgow (COP 26) beteiligt. „COP“ steht für Conference of Parties. Die betreffenden Parteien haben das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen unterzeichnet. Der Begriff COP 26 ist eine bequeme und völlig uneindeutige Bezeichnung, bei der es um 2 Parteien oder ganze 200 Parteien gehen könnte. Um heute PC (politisch korrekt) und auch „Woke“ zu sein, muss man die Aktivitäten dieser Gruppen, welche von Bürokraten geführt werden, die sich kaum um die ökonomischen Konsequenzen ihres Handelns kümmern, ganz genau verfolgen und gutheißen.

Das Hauptziel von COP 26 ist die Halbierung des globalen CO2-Ausstoßes bis 2030 und die Erreichung eines Netto-Nullausstoßes bis 2050. Der chinesische Präsident Xi war nicht auf der Konferenz, obgleich sein Land für fast 30 % der globalen Emissionen verantwortlich ist. Die USA belegen mit 15 % des weltweiten CO2-Ausstoßes einen guten zweiten Platz.

In Glasgow kam also ein kunterbunter Haufen aus Bürokraten und Mitgliedern der Elite zusammen – eingeflogen in Privat- oder Jumbojets –, um der Welt Predigen zu halten über die Eliminierung des CO2-Fußabdruckes bis 2050.

Es kamen geschätzt 400 Privatjets. Um die Temperatur zu senken, nahm selbst Di Caprio an der Konferenz teil.

Die USA brauchten eine ganze Reihe von Jumbos für ihre Bürokratenarmee, ihre Sicherheitsleute und Helikopter – und für die 25 schweren Autos, die man braucht, um vom Flughafen zur Konferenz zu fahren. Und all das dem Klima zuliebe, natürlich.

Sie hätten dem Beispiel Greta Thunbergs folgen sollen, als diese von Europa aus mit den Katamaran in die USA segelte. Das Problem mit diesen ultramodernen Booten ist nur, dass der ökologische Fußabdruck ihrer Produktion wahrscheinlich deutlich höher ist, als das, was sie als Transportmittel einsparen würden. Dasselbe gilt für Elektroautos. Der ökologische Fußabdruck einer Batterie (einschließlich Austausch und Verschrottung) ist aktuell nicht viel kleiner als der von herkömmlichen Verbrennern.

COP 26-BÜROKRATEN KÖNNEN DAS KLIMA REGULIEREN

Diese „Klima-COPS“ trafen sich also in Glasgow, um der Welt zu erzählen, dass die Welt bis 2050 CO2-neutral sein wird und die Temperaturen, gemessen an den heutigen, nicht mehr als 1,5 Grad Celsius ansteigen werden. Nun ja, es hat noch nie in der Macht der Menschheit gestanden, die globale Temperatur dauerhaft zu verändern; und auch die derzeitigen alternativen Energiequellen werden wahrscheinlich keinen Zauber entfalten, der groß genug wäre, um das zu bewirken.

Da die Klimazyklen in den kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich ohnehin für sinkende Temperaturen sorgen werden, wäre es gut möglich, dass die „COPs“ ganz einfach behaupten, es wäre ganz allein ihr Verdienst gewesen. Vielleicht sinken die Temperaturen sogar deutlich stärker, relativ zu einem Anstieg um bloß 1,5 Grad. Dann würden sie gar als Super-Cops dastehen.

WIR SOLLTEN UNS AUF WIRTSCHAFTSZYKLEN FOKUSSIEREN UND NICHT AUF WETTERZYKLEN

Politiker, Geschäftsleute und die „woke“ Menge, die an der Klimakonferenz in Glasgow teilnimmt, fokussieren sich auf Klima und Umwelt. Natürlich ist das ein extrem wichtiger Bereich, gerade mit Blick auf Umweltverschmutzung.

Meiner bescheidenen Ansicht nach liegt der Einfluss der Menschheit auf das Weltklima jedoch praktisch bei null. Das ist eine kontroverse Ansicht, ich weiß, und viele werden schreiben und mir heftig widersprechen. Da ich 2050 wahrscheinlich nicht mehr hier sein werde, werde ich mich auf diese Diskussionen nicht einlassen. Also erwarten Sie vom mir keine Antworten. Zukünftige Historiker und Wissenschaftler werden es in 29 Jahren wissen, und Sie sollten also besser bis dahin warten!

Worauf die Politiker und die Elite aber einen größeren Einfluss haben könnten, ist die Weltwirtschaft. Allerdings haben wir hier womöglich schon den Punkt erreicht, wo sich die Prozesse nicht mehr umkehren lassen.

Die globale Verschuldung wächst seit 1971 exponentiell an. Mit der Aussetzung der Golddeckung des Dollars sowie aller anderen globalen Währungen wurde jegliche monetäre Disziplin über Bord geworfen. Im Jahr 1970 lag die globale Verschuldung bei unter 5 Billionen $, 30 Jahre später dann schon bei 90 Billionen $. Mit der Großen Finanzkrise von 2006-2009 verschärfte sich die globale Risikolage dramatisch. Es folgte ein explosives Anwachsen der Weltverschuldung, die heute mit 300 Billionen $ eine atemberaubende Versechzigfachung (60 x) hinter sich hat – im Vergleich zu vor 50 Jahren.

Und es sind diese verehrten Klimakonferenzteilnehmer in Glasgow, die in den kommenden 10 bis 30 Jahren unsere Leben stärker beeinflussen werden als das Klima.

Natürlich ist es viel leichter, sich auf etwas „Nebulöses“ und weit Entferntes zu fokussieren, als sich über den finanziellen wie ökonomischen globalen Zusammenbruch zu sorgen, der uns unmittelbar droht.

Politiker lieben glanzvolle und schwammige Ideen, die sich erst dann wirklich messen lassen, wenn sie schon längst vergangen und glücklicherweise vergessen sind.

Auch wenn die Schuldenprobleme dieser Welt nicht mehr lösbar sind (es ist tatsächlich nicht mehr möglich, Humpty wieder zusammenzufügen), so könnten sich Politiker und andere Bürokraten doch zumindest darauf konzentrieren, den anstehenden Fall abzudämpfen. Das werden sie aber nicht tun, weil ihre Herren – die Elite und die Banker – sich auf spannendere Dinge konzentrieren.

Angesichts durchweg explodierender Vermögenspreise ist die Elite gar nicht an der Problemlösung interessiert. Sie wollen stattdessen, dass noch mehr Öl ins Feuer gekippt wird. Und die Banker sind in der gleichen Lage. Sie verdienen aktuell mehr Geld als je zuvor mit immer größeren Deals und immer weiter steigenden Vermögenspreisen.

Keiner, der hier ein persönliches Interesse hat, wird dafür sorgen, dass diese Bubble aufhört zu wachsen. Und niemand sonst hat eine Chance, Einfluss zu nehmen auf dieses massive Problem.

Doch irgendwann bald schon werden die Vermögenspreise nicht weiterwachsen und brutal umkehren. Und genau dann wird die Geldschöpfung Stände erreichen, die sich heute kaum jemand vorstellen kann. Dies wird der letzte vergebliche Versuch der Zentralbankenvorstände sein, das globale Finanzsystem und die Weltwirtschaft vor der Implosion zu retten. Womöglich werden sie Billiarden drucken, um die Kredit- und Derivatemärkte zu retten. Aber vergeblich!

Hat irgendjemand Hyperinflation gesagt?

BEREITEN SIE SICH AUF DIE GRÖSSTE KRISE ÜBERHAUPT VOR

Wir Sterblichen müssen uns also auf unser eigenes Überleben in der „Größten Finanzkrise Überhaupt“ fokussieren.

Die Lösung ist natürlich einfach:

  • Werden Sie, so weit wie möglich, Schulden los.
  • Verkaufen Sie alle Blasen-Werte wie Aktien, Anleihen und Immobilien.
  • Halten Sie einige Gold- und Silberaktien.
  • Reduzieren Sie Ihre Ausgaben, um mit sinkenden Einkommen oder Renten zurechtzukommen.
  • Denken Sie an Familie und Freunde, die Ihre Hilfe in der Krise brauchen werden.
  • Kaufen Sie so viel physisches Gold und Silber, wie Sie sich leisten können. Sie sind die unbeliebtesten und am stärksten unterbewerten Assets, die man mit Blick auf die kommende hyperinflationäre Krise halten kann.

Abschließend noch das Diagramm unten, das beweist, dass Gold im Verhältnis zum US-Geldangebot immer noch so billig ist wie in den Jahren 1970 und 2000. Bitte ignorieren Sie nicht diese einmalige! Chance, Ihr Vermögen zu schützen und eine Anlage zu besitzen, die zudem noch erhebliches Vermögenszuwachspotential hat. Kaufen Sie Gold.

Egon von Greyerz
Founder and Managing Partner
Matterhorn Asset Management
Zurich, Switzerland
Phone: +41 44 213 62 45

Matterhorn Asset Management’s global client base strategically stores an important part of their wealth in Switzerland in physical gold and silver outside the banking system. Matterhorn Asset Management is pleased to deliver a unique and exceptional service to our highly esteemed wealth preservation clientele in over 80 countries.



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